Begabungs- und Begabtenförderung
Let’s not identify gifted kids, but gifted environments!
Begabungsförderung ist bei uns kein Zusatzprogramm, sondern im Schulentwicklungsplan fest verankert und in der Haltung der Schulgemeinschaft spürbar. Eine Schule, in der man fürs Leben lernt – nicht nur für die nächste Prüfung. Diesen Anspruch leben wir täglich und schaffen eine Lernumgebung, in der jede*r Einzelne wachsen, Stärken entfalten und echte Exzellenz entwickeln kann.

Was verstehen wir unter Begabungsförderung?
Begabung ist nicht auf eine kleine Gruppe besonders leistungsstarker Schüler*innen beschränkt – sie ist in jedem Menschen angelegt, vielfältig und entwickelbar. Wenn wir von Begabungsförderung sprechen, meinen wir immer auch Stärken- und Talenteförderung: denn Begabung zeigt sich erst dort, wo Stärken gesehen und Talente ernst genommen werden. Unser Ansatz schließt alle ein – an Schwächen wird gezielt gearbeitet, Stärken konsequent weiterentwickelt und verfestigt.
Montessori-Pädagogik & Begabungsförderung – zwei Seiten einer Medaille
Die Montessori-Pädagogik und zeitgemäße Begabungsförderung teilen denselben Kern: Vertrauen in die intrinsische Motivation der Schüler*innen, Respekt vor ihrem individuellen Lerntempo und die Überzeugung, dass eine vorbereitete Umgebung sowie eine wertschätzende Begleitung individuelle Entwicklung möglich machen. Was Maria Montessori als Prinzip formulierte, ist heute wissenschaftlich fundiertes Fundament konsequenter Stärken- und Talenteförderung:
- Vorbereitete Lernumgebung · Kosmische Erziehung: Nicht der Jugendliche muss sich der Schule anpassen – die Schule schafft den Rahmen, in dem Talente sichtbar werden und wachsen können. Individuelle Stärken werden erkannt und gezielt gefördert – in einer sicheren, wertschätzenden Atmosphäre, die Neugier einlädt. Physische und digitale Lernräume schaffen den Rahmen.
- Unterricht · Freie Wahl der Arbeit · Sensible Phasen · Selbstkontrolle: Partizipation und Selbstorganisation gelingen dort, wo Jugendliche in ihrer sensiblen Phase abgeholt werden und Eigenverantwortung als Stärke erleben. Echte Partizipation – Mitgestaltung statt bloßem Zuhören. Selbstorganisation als Lernziel und Lernmethode zugleich. Stärkenorientierung fließt aktiv in die Unterrichtsgestaltung ein.
- Rolle der Lehrperson · Bild vom Jugendlichen · Altersmischung: Wertschätzend, ohne Schubladendenken – die Lernbegleitung sieht im Jugendlichen stets den kompetenten, neugierigen Menschen, nie das Defizit. Individuelle Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt – wertschätzend, auf Augenhöhe, ohne Schubladendenken. Stärkenorientierte Beratung zeigt Möglichkeiten auf und öffnet Wege. Unterstützung, die trägt – auch in schwierigen Phasen.
Weiterführende Angebote:
Wettbewerbe, Digitale Drehtür, mBETplus-Coaching, Lerncoaching, Schüler*innen an die Hochschule, Plus-Kurse, Förderkurse für besonders motivierte und leistungsstarke Schüler*innen, Ermöglichung von Leistungssport und höheren Ambitionen in Kunst und Musik
Mag. Julia Schwaiger
Lehrperson, Koordination Schulqualität
06246 72 105 - 5515